Waldgedanken

von docdodo (Kommentare: 0)

Düsternbrooker Gesichtsbaum Foto: Andrea Ott
Raus in den Wald! Sie finden sicher unseren Nachbarschafts-Ent

Nach einem langen Sommer (selbst hier bei uns im Norden!), hat uns der Herbst nun doch ein wenig kalt erwischt. Die kurzen, manchmal auch recht dunklen Tage laden uns ein, in eine gemütliche Zeit abzutauchen. (In meinem Geiste erwacht dabei sofort die Erinnerung an Zimtschnecken. Dieser Duft, dieses Aroma! – Einfach wunderbar!)

Der Herbst mit all seiner Vielfalt, bunt und aufregend, hat viele Gesichter und ist zugleich eine wichtige Zeit des Rückzugs. So wie die Bäume in der Natur ihre Energie in den Stamm zurückziehen, richten auch wir uns nach innen, um unsere Energien zu sammeln. Die Bäume werfen ihre Blätter ab und wir besinnen uns auf die wesentlichen Dinge, die uns stärken und gesund halten.

 

Alles was uns Kraft raubt, alles Überflüssige wird mit Freude abgeworfen.

Manchmal ist es jedoch gar nicht so einfach, sich von liebgewonnen Gewohnheiten oder Dingen zu trennen, neue Prioritäten zu setzen. Die meisten Frauen tun es jedoch ganz intuitiv: Es wird aussortiert, auf- und umgeräumt und hübsch gemacht. Alle wissen, der Winter kommt und manchmal bleibt er länger als uns lieb ist. Deshalb ist es klug, sich so gut es geht auf ihn vorzubereiten.

Im Yoga gibt es sehr schöne Übungen und Bewegungsabfolgen, die uns im Herbst stärken und begleiten. Und wo wir schon beim Thema Bewegung sind: Natürlich trägt Bewegung immer zu unserem Wohlbefinden und zu unserer Gesundheit bei. Auch im Herbst brauchen wir sie keineswegs zu vernachlässigen, auch wenn es meist ein wenig mehr Überwindung kostet und wir lieber auf dem Sofa liegen bleiben würden. Aber jeder von uns weiß, wie wohltuend ein Aufenthalt in der Natur ist, selbst wenn er nur kurz ist. Wir sind danach immer ausgeglichener und glücklicher. Das bestätigen uns auch immer wieder unsere Patientinnen, die den angrenzenden Wald und seine frische Luft mit Andrea zu Nordic-Walking-Ausflügen und Yoga-Übungen nutzen.

Inzwischen gibt es unzählige Bücher und Beiträge zu den neusten wissenschaftlichen Untersuchungen bezüglich der Heilkraft des Waldes: Das Waldbaden ist in Japan schon seit 1982 als Therapieform anerkannt. An japanischen Unis gibt es sogar einen Forschungszweig „Waldmedizin“.

Zugleich spüren wir hierzulande immer deutlicher, wie sehr uns die digitale Welt und ständige Erreichbarkeit zu schaffen machen. Umso deutlicher kommt die Sehnsucht nach Natur zum Vorschein.

 

Der Wald stärkt unser Immunsystem und hilft uns Stress abzubauen. Das spüren wir sofort.

Genießt die bunten Wälder, die frische Luft, den Regen mit allen Sinnen!!!

Wald macht einfach glücklich!!!

 

Und außerdem birgt er so einige Geheimnisse … Ich weiß jetzt, dass es sie gibt, … die Ents, die Hüter der Bäume, von denen bereits Tolkien in seinem kleinen Hobbit so anschaulich berichtet hat.

Wir wünschen allen eine zauberhafte Spät-Herbstzeit!

Ihre  Andrea Ott und das Praxisteam

 

 

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Foto: Andrea Ott, im Düsternbrooker Gehölz

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