Der Beckenboden – Quelle für Kraft, Energie und Lebensfreude

von docdodo (Kommentare: 0)

Das kleine Glück des Alltags

Andrea Ott

Am Samstagabend machen mich Kino und Popcorn glücklich und sonntagmorgens liebe ich Kaffee und duftende Zimtschnecken. Es gibt aber etwas, was mich mein Leben lang schon begleitet und mich immer glücklich macht: Das ist Bewegung!!!

Bewegung macht mich immer glücklich!!!

Mit Anfang 30 waren es Aerobic und Spinning, viel Power und ultralaute Musik. Heute, 20 Jahre später, begeistern mich NIA – ein ganzheitliches Bewegungskonzept mit Elementen aus Tanz, Kampfsport und Entspannung –, Nordic Walking, Yoga drinnen, am Strand oder sogar auf dem Wasser (SUP-Yoga). Das macht mir immer Freude und schafft einen Ausgleich zu meinem Alltag.

Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein, damit wir uns gerne und unbeschwert bewegen können?

Unser Körper ist ein wahres Wunderwerk und sorgt für ein phantastisches Zusammenspiel von Muskeln, Sehnen, Bändern, Organen usw.

Die Kraft kommt aus unserer Mitte. Und da befindet sich ein ganz besonderer Muskel, auf dem heute mein Fokus liegt: der Beckenboden.

 

Oft unterschätzt und doch so wertvoll – der Beckenboden

Der Beckenboden, von mir liebevoll Bebo genannt, ist einer der wichtigsten Muskeln in unserem Körper.

Er hat vielfältige Aufgaben wie Stützkraft, aber auch Elastizität und Durchlässigkeit. Wir brauchen seine Spannkraft, aber auch seine Fähigkeit, sich zu entspannen.

Er ist der Impulsgeber für die allermeisten Bewegungen und beeinflusst diese damit qualitativ.

Leider wurde dem Beckenboden viele Jahre wenig bis gar keine Aufmerksamkeit geschenkt. Meist kommen die Frauen erst zu uns, wenn er nicht mehr so „funktioniert“, wie er eigentlich sollte, wenn der Bebo beim Trampolinspringen, ACDC-Tanzen oder auch schon beim Joggen „versagt“.

Oft lernt frau ihn erst nach einer Geburt kennen und dann muss er meist mühsam erobert werden.

 

Der Beckenboden ist ein wahrer, wenn auch verborgener, Schatz!

  • Er hat Einfluss auf unsere Haltung, unseren Rücken, auf Fuß, Knie und Hüftgelenke, unsere Organtätigkeit, unser Wohlbefinden, unsere Gefühle und unsere Ausstrahlung.
  • Umgekehrt wirken eine schlechte Haltung und Bewegungsmangel direkt auf den Bebo und die Beckenorgane. Fehlhaltungen führen dazu, dass der Bebo seine vielfältigen Aufgaben nicht mehr bewältigen kann.
  • Er kann zu schwach sein, aber auch zu verspannt.

 

Den Beckenboden kennenlernen

Den Beckenboden kennenzulernen ist eine Investition fürs Leben und es ist nie zu spät (!!!) – mit ein bisschen Geduld …

  • Schnell wird klar, dass die allermeisten Frauen erstmal auf die Suche gehen müssen, um ihren Bebo kennenzulernen und wir begeben uns auf eine spannende Entdeckungsreise.
  • Diese beginnt mit der Wahrnehmung.
  • Den Bebo wahrzunehmen, da gehört auch unsere Vorstellungskraft dazu.
  • Eine Kombination aus Bewegung und Vorstellung ist doppelt wirksam.
  • Wenn man Beckenboden-Gymnastik hört, denkt man als allererstes: „Oh, wie langweilig!“ Das stimmt aber überhaupt nicht. Übungen für den Beckenboden können durchaus kreativ sein und viele Frauen sind überrascht von ihrer Wirkung.
  • Da anfangs auch viel Konzentration wichtig ist, ist das Bebo-Training sehr intensiv.

 

Beckenbodentraining in unserer Praxis

Je nach Bedarf und Lebensphase schauen wir in unserer Praxis, was jede Frau individuell braucht. Junge Mädels haben natürlich ganz andere Schwerpunkte als junge Mamis oder ältere Damen.

Unseren Bebo kennenzulernen lohnt sich, denn er ist die Zentrale unseres Körpers und verleiht Frauen in jeder Lebensphase Kraft, Energie und Lebensfreude.

Wir würden uns freuen, wenn wir auch Sie dabei unterstützen dürfen.

Herzlichst
Ihre Andrea Ott

 

Wir wünschen Ihnen einen schönen Herbst!

Ihre Dr. Dorothee Struck und das Praxisteam

Ein bis zwei mal pro Monat schreiben wir neue Beiträge, wenn Sie keinen neuen Blog-Eintrag, Webinar oder Online-Kurs verpassen möchten, melden Sie sich bitte für unseren Newsletter an.

Anmeldung zum Newsletter - wir geben Adressen nicht weiter!

Wenn Sie RSS mögen: hier ist der Feed: http://www.frauengesundheit-kiel.de/share/blogposts.xml

________________________________

Disclaimer:

Die Beiträge dieses Blogs dienen der allgemeinen Information über gesundheitliche Themen. Sie können und sollen in keinem Falle die ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung ersetzen. Sie sollten daher die hier bereitgestellten Informationen niemals als alleinige Quelle für gesundheitsbezogene Entscheidungen verwenden und sie dürfen nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Zur eigenverantwortlichen Behandlung geringfügiger Gesundheitsstörungen finden  Sie hier Informationen zu Teemischungen und Produkten, die rezeptfrei in der Apotheke erhältlich sind. Es entbindet sich nicht von der Pflicht, die Beipackzettel zu studieren und ggf. Rat von Ihrer Ärztin oder Apothekerin einzuholen. Bei anhaltenden oder zunehmenden Beschwerden sollten Sie auf jeden Fall ärztlichen Rat einholen. Die Inhalte erheben weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden.

Es sind eventuell in diesem Blogbeitrag Präparate- und Produktnamen genannt; dabei wurden Warennamen nicht besonders kenntlich gemacht. Aus dem Fehlen eines solchen Hinweises (Warennamen) kann also nicht geschlossen werden, dass es sich um einen freien Warennamen handelt. Die genannten Produkte stammen aus der Erfahrung in meiner Praxis und ich beziehe kein Geld von den betreffenden Pharmafirmen für die Nennung. 

Zurück