Die Wechseljahre

Aufbruch in ein neues Land, eine Chance zum Wachstum in eine gesunde postmenopausale Unruhe!

Viele Frauen starten danach nochmal richtig durch, wir helfen Ihnen gerne, den Weg dahin zu finden. Unser Schwerpunkt ist eine Wechselzeitbegleitung mit Ernährungsmedizin, Ordnungstherapie, klassischen Naturheilverfahren und Heilpflanzen.

Sie finden auf dieser Seite Informationen zu:

Die Wechseljahre, der Wandel einer Frau aus ihrem fruchtbaren Leben mit einem monatlichen Zyklus in eine hormonell ruhigere Phase in der sich der Körper auf ein niedriges, gleichmäßiges Hormonniveau eingependelt hat, können für einige Frauen turbulent sein. Sie müssen es aber nicht! Phasen von Östrogendominanz wechseln mit Hormontälern, manche Frauen bemerken diesen Tanz der Hormone sehr stark andere kaum. Ein echter Östrogenmangel ist während der Wechseljahre selten das Problem, eher danach in der Postmenopause. Eher sind die Schwankungen der Hormone und ein Mangel an Progesteron problematisch für das Wohlbefinden. Ungefähr ein Drittel aller Frauen spüren keine Symptome der Wechseljahre, sie hören auf zu bluten und mehr passiert auch nicht. Bei anderen Frauen bestehen unterschiedlich starke Wechseljahresbeschwerden, die sich auch nicht für alle gleich darstellen.

 

Symptome der Wechseljahre können sein

  • Hitzewallungen mit und ohne Schweiße (diese Unterscheidung ist zum Beispiel für die Wahl der richtigen Heilpflanze oder des homöopathischen Mittels wichtig), manche leiden unter Dauerhitze und haben auch im tiefen Winter ihren „persönlichen Sommer“ andere haben nur sehr kurze Wallungen, die schnell in sich zusammenfallen und die Frau fröstelnd und mit Erkältungsneigung hinterlassen.
  • Ein- und Durchschlafstörungen, können ein Zeichen des veränderten Hormonspiegels sein. Vor allem ein Progesteron-Mangel äußert sich bei vielen Frauen in einer schlechteren Schlafqualität, aber auch Sorgen über die Veränderungen, die im Leben eintreten, können den Schlaf stören.
  • Blutungsstörungen: Nicht nur eine sehr wechselnde Lände des Zyklus kann mit der Unberechenbarkeit stören bis die Blutung dann letztendlich ausbleibt.  Manche Frauen leiden auch sehr unter übermäßig starken Blutungen. Entweder als monatlicher Blutsturz mit großen Klumpen, der es fast unmöglich macht, das Haus zu verlassen oder als Dauerblutungen. Eine Gebärmutterentfernung sollte die allerletzte Stufe sein, zumal sich das Problem von alleine erledigt, sobald die Eierstöcke gleichmäßig weniger arbeiten. Für Frauen, die keine Hormone nehmen wollen oder dürfen gibt es neben blutungsstillenden Medikamenten wie Tranexamsäure auch organerhaltende Operationen wie eine Verödung der Gebärmutterschleimhaut.
  • Herzklabastern = funktionelle Herzrhythmusstörungen manche Frauen haben nicht die typischen Menopausen-Symptome wie Hitze und Schweiße sondern liegen abends im Bett und spüren ihr Herz bis zum Halse hinauf schlagen und gelegentlich Unregelmäßigkeiten im Herzschlag. Natürlich ist es wichtig abzuklären, ob dieses Symptom wirklich harmlos ist, aber meistens erklärt der Hausarzt nach dem EKG und anderen Untersuchungen, das kein Grund zu Sorge besteht. Das Herz eines gesunden Menschen tanzt und leichte Unregelmäßigkeiten kommen bei vielen von uns vor, nur: normalerweise spüren wir dieses nicht. Einige Frauen werden in ihren Hormontälern aber sehr hellhörig für ihren Körper und beginnen ihr Herz zu spüren wie vorher nicht. Neben einer Abklärung körperlicher Befunde, können hier Heilpflanzen oft eine gute Unterstützung sein.
  • Stimmungsschwankungen und Konzentrationsschwäche unser vegetatives Nervenkostüm kann dünner werden, wenn die Hormone anfangen zu tanzen.  Depressive Verstimmungen können eine Reaktion auf die Hormonschwankungen sein aber auch ein Ausdruck das sich die Lebenssituation verändert und der Umbruch mit Sorgen und Befürchtungen einhergeht. Wir spüren, dass wir nicht mehr so belastbar sind, wenn wir die Mitte der 40er überschritten haben. Die große Aufgabe der Wechselzeit für uns Frauen ist es, zu lernen, gut mit uns umzugehen und mit unseren Ressourcen hauszuhalten, wenn diese knapper werden. Stecken wir ungesunde Ernährung und Schlafmangel in jungen Jahren gut weg, dürfen wir jetzt lernen, mehr auf uns zu achten und nicht nur für kleine Kinder und andere Sorge zu tragen, sondern uns nach unseren eigenen Prioritäten im Leben zu fragen. Die kluge Ärztin Dr. Susan Love schrieb bereits vor fast 20 Jahren: „Das Frauen in der Menopause Begleitung wünschen, wird im medizinischen System oft missverstanden als der Wunsch nach einem Tabletten-Rezept!“ Wir stellen auch Rezepte aus, aber als Ergänzung zu Empfehlungen zur Schlafhygiene, Lebensstil, Ernährung und in erster Linie wählen wir Heilpflanzen, Urtinkturen und Bach-Blüten um Sie in ihrem Entwicklungsprozess zu unterstützen.

 

Dauer und Beginn der Wechseljahre

Die Menopause: wissenschaftlich genau wird damit  nur die letzte Regelblutung im Leben einer Frau bezeichnet, wird von drei bis sechs Jahren hormonellen Veränderungen eingerahmt. Die genaue Dauer der Wechseljahre ist schwer zu benennen, denn die Zeit des hormonellen Umbruchs kann individuell sehr unterschiedlich sein und Frauen spüren die Veränderungen sehr unterschiedlich. Die eine Frau gibt für ihre Wechseljahrs-Symptome ein halbes Jahr an, und findet die Beeinträchtigung nicht stark, andere Frauen leiden zehn Jahre und länger und empfinden die Dauer  und Stärke als unerträglich. Durchschnittlich findet die letzte Regelblutung, die Menopause mit 52 Jahren statt, aber zwischen 42 und 60 Jahren ist alles individuell möglich. Vielfach ist das Alter der Menopause in Familien einheitlich, wenn Mutter, Tanten und Großmütter lange geblutet haben, ist es wahrscheinlich, dass es bei der Tochter ähnlich ist. Ab wann Sie in die Wechseljahre kommen, können wir Ihnen nicht sagen, es gibt auch keinen Labortest, mit dem sich dies sicher voraussagen lässt. Auch wie der Wechsel für Sie verläuft, ist schwer vorherzusagen. Für uns sind Ihre Symptome und ihr Befinden wichtiger als Laborwerte um die richtige Behandlung zu finden, regelmäßige Untersuchungen und ein Ultraschall der Gebärmutter halten wir für wichtig, besonders wenn Hormone zum Einsatz kommen, um eine Hyperplasie der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) zu erkennen, bevor sie möglicherweise bösartig wird.

 

Wir bieten Wechselzeitbegleitung nach unserem Credo

"So wenig Medizin wie möglich, so viel wie nötig" an.

 

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